Meine persönliche Lebensgeschichte mit Tieren

Die ersten Erfahrungen mit TIEREN
Hier habe ich meine Erfahrungen, die ich mit Tieren machen durfte, niedergeschrieben. Vielleicht versteht man dann, warum Tiere immer einen Platz in meinem Herzen haben werden. Ich bekam immer kranke und verhaltensauffällige Tiere, die niemand wollte.
Nachdem ich schon immer Kleintiere hatte (meine Eltern würden jetzt sagen "und alle hilflos ausschauende Tiere mit heimbrachte"), wollte ich unbedingt mit 6 Jahren einen Hund. Meine Eltern fanden, dass ich noch zu jung für so eine große Verantwortung war und lehnten ab. Mir blieb nichts anderes übrig, als in meinem Ort alle möglichen Hunde auszuführen und zu "dressieren". (Selbst der hoffnungsloseste Fall, ein 13jähriger verzogener, permanent bellender Yorkshire-Terrier war nach ein paar Monaten ein ausgeglichener "Zirkushund". Gebellt hat er trotzdem, aber nicht mehr so oft und er konnte viele „Kunststückchen“ und hörte auch endlich auf Kommandos)

Nach Jahren des "Fremd-Hund ausbilden und Gassi gehen" konnte ich meine Eltern überzeugen, mir doch noch einen Hund zu kaufen und anschließend sind wir ins Tierheim gegangen. Ich verliebte mich auf Anhieb in einen einjährigen Schäferhundmischling Namens Max. Die Tierpflegerin riet meinen Eltern von ihm ab, da ich erst 9 Jahre alt war und er keine Erziehung hatte und sehr wild war. Tieftraurig und ohne Hund haben wir das Tierheim verlassen. Vergessen konnte ich ihn aber nicht und darum habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt, ihn zu bekommen. Anfangs half es nichts, meine Eltern von ihm zu überzeugen und als sie sich doch umentschieden haben, war er leider schon weg.

Später bekam ich einen verwahrlosten und verstörten Promenaden-Mischling, den laut Vermittlerin keiner mehr haben wollte. Ich wünschte mir unbedingt einen großen Hund, der mich beschützt. Aber das kleine Wollknäuel Namens Kessi tat mir so leid, dass ich es nicht mehr abschieben konnte. An Max dachte ich noch jahrelang und um die anderen Hunde kümmerte ich mich noch weiterhin.

Mit ein paar Hunden bin ich zur Hundeschule gegangen, war dann länger Co-Trainerin, bis ich selbst eine Trainingsgruppe mit Kindern und ihren Hunden ins Leben rief. Beides konnte ich gut vereinen, mit Kinder und Tiere zu arbeiten war immer mein Traum. Mit beiden gleichzeitig war zwar etwas chaotisch und in die Gruppe ein bisschen Disziplin einzubringen, eine echte Herausforderung, aber die Verbindung zwischen den Seelen waren erstaunlich. Wir hatten auch einen gehörlosen Hund dabei, der sich voll und ganz auf sein 11-jähriges Herrchen einspielte und nach ein paar Monaten ohne Leine laufen konnte.

Zeitgleich habe ich von der Schule aus ein Praktikum als Tierarzthelferin angefangen, bei dem ich nach Ende der Praktikumszeit noch weitere zwei Jahre jede freie Minute war. Sogar bei Operationen durfte ich dabei sein und an Wochenenden saß ich in der Praxis und pflegte die kranken Tiere. Da wurde mir bewusst, dass Tiere meine Aufgabe waren und ich diesen Beruf erlernen möchte.

Leider dachte der Tierarzt ans aufhören und empfahl mir, meine Ausbildung woanders anzufangen, damit mir eine Unterbrechung erspart bleiben würde. Wo ich mich auch umschaute wollte ich nicht hin, weil mir die Abläufe wie vom Fließband vorkamen und alles nur geschäftlich fundiert war. Damit wäre ich nicht glücklich geworden. Ich wollte bei dem Tierarzt bleiben, bei dem ich soviel über Tiere und das Leben kennengelernt habe. Für viele Tierbesitzer und für mich war er der "Robin Hood" der Tiere und bis er aufhörte, war ich noch „nebenbei“ in seiner Praxis tätig. Ich suchte mir einen anderen Weg mit Tieren zusammen zu arbeiten. Beruflich musste ich leider einige Umwege machen (siehe Über mich)

Und jetzt, bin ich angekommen! Durch die Erfahrungen mit verhaltensauffälligen Tieren, meiner Osteopathieausbildung (durch mein wirbelsäulengeschädigtes Kind und meiner Feli hat mir das Spezialgebiet Wirbelsäule und die dazugehörenden Auswirkungen auf den gesamten Körper und das Gehirn sehr angetan) und das Gefühl für Tiere konnte ich schon schon einigen Lebewesen helfen.

Seit 2012 bin ich in einen, wahrscheinlich einzigartigen Zusammenschluss von mehren Menschen, die mit Tieren arbeiten. Eine holistisch arbeitende Tierheilpraktikerin mit grossem Wissen über Naturheilkunde und Anthroposophie hat einen Kreis gegründet, wo Menschen mit ihren Tieren kompetente Ansprechpartner für Tierkommunikation, Sterbebegleitung, Ernährungsberatung, Cranio-Sacral-Therapie / Osteopathie und einen ganzheitlich arbeitenden Tierarzt, finden. Ich finde es grossartig nicht mehr alleine den Tieren zu helfen, sondern die Erfahrungen auszutauschen und ganzheitlich im Zusammenschluss zu arbeiten.

Unsere PFERDE und ZIEGEN

Tiffany  Joschi und Fly

Weitere Wegbegleiter in meinem Leben waren Pferde. Als ich in die Fränkische Schweiz zog, suchte ich mir ein Reitbeteiligungspferd. Als ich fündig wurde, besuchte ich den Hof und schaute mir die Ställe an. Als ich in den Stall kam, waren alle Pferde auf der Koppel. Bis auf eines. Genau an diesem einen Pferd musste ich vorbei. Die Stallbesitzerin rief schon vom weitem, dass ich das Pferd nicht anfassen sollte. Beim vorbeigehen sah ich in seine Augen, die mich magisch anzogen. Mein Interesse lag nur noch an ihm. Die anderen Pferde interessierten mich nicht mehr. Ich wollte mehr über dieses Pferd in der Box erfahren. Die Frau erzählte mir, dass es ein schwieriges und aggressives Pferd ist. Die Pferdebesitzerin konnte es wegen eines Unfalls nicht mehr reiten. Tage später ging ich wieder in den Stall, weil ich die Telefonnummer der Besitzerin haben wollte und auch, um das Pferd wieder zu sehen. Die Stallbesitzerin riet mir davon ab, in die Box zu gehen aber meinem Drängen gab sie letztendlich nach. Zur Vorsicht stellte sie sich mit einer Gerte in die Nebenbox. Hätte das Pferd ausgeschlagen, hätte das zwar eh nichts gebracht, aber ich wollte, dass sie beruhigt ist. Das Pferd war unruhig aber nicht aggressiv. Nicht so, wie die Schauermärchen der Stallbesitzerin. Als sie weg musste war das Pferd auch viel ruhiger. Nach einem Treffen mit der Besitzerin hatte ich das Pferd als Reitbeteiligung. Eher eine Führ-Beteiligung, da das Pferd zum satteln zu nervös war und ich es erstmal nur führte. Mittlerweile wusste ich auch, dass es ein sehr gutes Dressurpferd Namens Fly war, aber seit einem Anhängerunfall verstört ist und nicht mehr auf Turniere gehen konnte. Das störte mich aber nicht, da ich nach Gefühl reite und die Natur vorziehe. Ich spürte, dass mit dem Stall etwas nicht stimmte. Die Stallbesitzerin hatte etwas Aggressives an sich. Das konnte man an den Pferden merken, wie unruhig sie wurden, wenn die Frau nur an ihnen vorbei ging.

Ich hatte das große Glück, von einem Verwandten meines damaligen Freundes ein großes Stück Wiesengrund zu pachten. Wir errichteten einen Offenstall und brachten das Pferd zu uns. Was gar nicht so einfach war, durch die schlimmen Erfahrungen mit dem umgestürzten Anhänger ist es beim Verladen total aggressiv geworden. Mit einigen Tricks hatten wir es doch geschafft. Zu Fly hatten wir noch zwei andere Pferde und ein Pony gekauft. Eine Ziege konnte ich vom Schlachter retten und entdeckte meine Liebe zu den liebenswerten Chaoten. Und ein Stall für fünf Ziegen, die ich im Laufe der Zeit "einsammelte" folgte. Nach einem unvermeidlichen Umzug musste ich den Gnadenhof aufgeben. Die Ziegen brachte ich in ein Wildgehege, damit sie nicht geschlachtet werden und ich sie, so oft es ging, besuchen konnte. Zwei Pferde hatten wir vorher schon weggeben und zwei Pferde nahm ich mit. Durch die unerwartete Situation mit unserem großen Sohn, suchten wir nach Reitbeteiligungen. Wir wurden fündig und haben später die Pferde mit Schutzvertrag an die Mädels weitergegeben.

Einen Schutzvertrag und eine tierärztliche Abschlussuntersuchung empfehle ich jedem, der sein Tier weggeben will oder muss!

Glücklicherweise hatte ich auf der Suche nach einer Reittherapie ein Pflegepferd für unseren Großen gefunden. Somit hatte ich wieder Kontakt zu Pferden, was mir sehr gefehlt hat und ich konnte selbst mit unserem Sproß auf dem Pferd Übungen ausführen. Leider war das Pferd schon sehr alt und musste nach ein paar Monaten eingeschläfert werden.

Unsere FISCHE und BARTAGAMEN mit Anhang

Eines Tages fing mein großer Sohn an zu quengeln, dass er gern ein Haustier haben möchte. Da er unter einer Tierhaarallergie leidet (es heißt zwar Tierhaarallergie, doch vielmehr sind es die Eiweißbestandteile von Schuppen und Speichel, die unangenehme Niesanfälle, Schnupfen und Husten hervorrufen), war es nicht leicht, das passende Tier zu finden. Wir entschlossen uns erstmal für Fische, die aber natürlich für Kinder schnell langweilig wurden.

Wir suchten eine Zoohandlung auf und haben unser Problem geschildert.

Der Verkäufer riet uns zu einer Bartagame. So klein wie sie als Babys waren, sind sie ja ganz niedlich, aber unserer Meinung nach ist ein Reptil nichts für Kinder und zum anderen blieb uns die Spucke weg, als wir erfuhren, dass eine Bartagame 40-50 cm groß werden kann. Also war das Thema erst mal vom Tisch. Als ich einen ausgewachsenen "Barti" sah, fand ich das gar nicht mehr so wild. Ich informierte mich über ein dreiviertel Jahr über diese Tiere und ging mit der gesamten Familie mehrmals in eine Reptilienzoohandlung. Wir wollten aber einen Barti von einem guten Züchter haben, also fuhren wir mit dem Zug nach Mainz und holten unseren Grisu, einen gelben Sunburst ab.

Bei einem Barti ist es nicht geblieben. Da Reptilien gesellige Tiere sind, entschieden wir uns noch für 2 weitere Farb-Bartagamen, die wir aus Ingolstadt holten. Da man mit einem Bock mindestens zwei Weibchen halten sollte, wollten wir natürlich Mädels.

Leider mussten wir nach einem halben Jahr feststellen, dass ein Mädel auch ein Bock war, daher musste schnell gehandelt werden, da Reptilien durch Stress auch sterben können. Einen Bock haben wir einem Bekannten gegeben. Die Überlegung war nun ein größeres Terrarium zu bauen und noch ein Mädel zu holen, was schwierig war. Aus dem Bauch heraus entschieden wir uns, Xenia auch einem Freund zu geben, der sich schon länger für Bartis interessierte und Erfahrungen mit Reptilien hatte. Er kaufte für Xenia noch eine Freundin, da Weibchen in der Natur meistens zusammen bleiben und keine Einzelgänger wie Böcke sind.

Bonita, die ja überraschend ein Männchen war (bei Reptilien sieht man das meist erst nach ein paar Monaten, wenn sie geschlechtsreif werden), wurde vom Exotentierarzt schmunzelnd zu Bonito umgetauft. Unser Barti ist sehr auf uns fixiert. Wenn wir nach Hause kommen, möchte er sofort raus und durchs Wohnzimmer laufen. Er klettert gern auf unseren Rücken und genießt die Aussicht oder liegt bei uns und den Kindern auf dem Bauch. Ab und an könnte man denken dass er nicht weiß, dass er ein Bartagame ist, so wie er sich verhält.

Aber da liegt es bei uns, darauf zu achten das er so artgerecht wie möglich gehalten wird. Wobei da die Meinungen weit auseinander gehen. Und weil Krankheiten in unserem Haus scheinbar eine große Rolle spielen müssen, hat unser Bonito tatsächlich einen Leberschaden und muss Medikamente nehmen.

Bei jedem Tier ist es wichtig, sich vorher gut über die Tierart zu informieren, den Tiercharakter zu beobachten, aber auch, seinem Gefühl für das Tier zu vertrauen und am besten noch jemanden mit Erfahrung zu Rate zu ziehen.

 

Eine HERZZEREISSENDE GESCHICHTE über MEINEN (Seelen)HUND

ladyMit 18 Jahren meldete ich mich beim Tierheim, um einen Hund aufzunehmen der keine Chance mehr auf eine Vermittlung hatte.
Als dann der Anruf kam, dass sie einen Hund gefunden hätten, fuhr ich sofort los. Noch am Telefon erklärten sie mir, dass er auf einer Autobahnraststätte gefunden wurde und wohl ein verhaltensgestörter Beißer wäre.

Es war eine, ca. 1,5 Jahre alte Schäferhund-Retriever Mischlingshündin.

Die Tierpflegerin wies mich an, dass das Verhalten darauf schließen lässt, dass sie keine gute Erziehung hatte, sie schon mal zugepackt hat und nur auf den Befehl "Fass" hörte. Man könne auch damit rechnen, dass sie sich an der Einrichtung der Wohnung zu schaffen machte und auf Menschen knurrend reagieren würde. Das ist den Pflegern bekannt, weil die Hündin schon zweimal von Familien mitgenommen und wieder zurückgebracht wurde, da sie nicht mit ihr zurechtkamen. Als ich zu ihrem Zwinger kam lag sie zusammengekauert in der Ecke und zeigte keine Reaktion. Da war ich mir sicher, dass sie wusste, dass sie keiner mehr haben möchte und das hat mir fast das Herz gebrochen. Ich beschloss zu ihr in den Zwinger zu gehen. Und das ohne dem empfohlenen Maulkorb. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie mich beißt. Vorsichtig habe ich mich in eine Ecke vom Zwinger hingesetzt und gewartet, dass sie auf mich zukommt. Sie traute sich lange nicht, sich zu bewegen und war unsicher. Irgendwann stand sie auf und kroch völlig unterwürfig zu mir, um mir die Hand zu lecken und sich anschließend auf meinen Schoß zu setzen. Ab diesem Zeitpunkt wich sie mir keine Minute mehr von der Seite. Mein damaliger Freund klärte die Formalitäten und ich konnte sie, meine Lady (den Namen gab ich ihr, da sie so vornehm die Forderpfoten übereinander legen konnte), mit nach Hause nehmen.

Zuhause angekommen hat sie wie jeder andere Hund reagiert. Sie kundschaftete vorsichtig ihre Umgebung aus und schnüffelte an jedem Gegenstand. Am Abend war ich so glücklich über meine Lady, dass ich einen überschwänglichen Satz von der Tür ins Bett machte. Im Augenwinkel sah ich, dass Lady knurrend auf mich zu sprang und mich ins Genick biss. Mir stockte der Atem! Nach den ersten Schrecksekunden überlegte ich, was für einen fatalen Fehler ich jetzt gemacht hatte. Mir wurde bewusst, wenn sie mich richtig beißen wollte, hätte es mehr weg getan um nicht zusagen, hätte ich dadurch schwere Verletzungen bekommen. In den nächsten Tagen merkte ich, dass sie mir beim Spielen immer wieder ins Genick und in die Ohren beißen wollte. Die neue Einrichtung (Ich wohnte gerade mal ein Monat drin. Das war bitter) hat übelsten Schaden bekommen. Vor Lady war nichts sicher. Von Kabeln und Tapeten bis hin zu den Boxen der Stereoanlage (spätestens da war der Spaß bei meinen damaligen Freund vorbei) und auch vor dem Sofa machte sie keinen Halt. Ich habe dann bei der erst besten Möglichkeit meinen ganzen Jahresurlaub genommen, um genug Zeit für Lady zu haben.

Fakt war:

  • Sie war ein Hund mit festen und gutmütigen Charakter. Sonst hätte sie mich nicht ausgesucht
  • Sie hatte nur wenig mit Menschen zu tun, außer das sie auf "Fass" abgerichtet wurde und mit Menschen umging als wären es andere Rudelhunde (dadurch auch in die Ohren und Genick beißen und die ständigen Unterwerfungsspiele)
  • Ihr Körper war mit Narben versehen und ich will nicht wissen für welchen Zweck Lady da war - Sie wurde sicher geschlagen, denn hob man die Hand oder einen Regenschirm, zuckte sie zusammen
  • Der Zwinger in dem sie gehalten wurde war wohl sehr klein, weil sie auf freier Fläche immer im Kreis lief. Demzufolge zerstörte sie auch die Einrichtung der Wohnung. Woher sollte sie wissen, dass die Sachen nicht ihr gehörten und sie nicht alles zerfetzen darf.


Nach monatelangem Arbeiten kam ihr wesensstarker Charakter zur Geltung. Sie war ein Hund mit ruhigem Gemüt, war aufgeschlossen zu Kindern, integrierte sich in die Hundeclique und hatte ein wahnsinniges Feingefühl für böse Menschen und für Notsituationen. Lady meisterte alles super. Ob Urlaube, Umzüge oder unseren früheren Gnadenhof, wo ich sie zum Ziegeneintreiben abgerichtet hatte.

Zehn Jahre lebte sie bei uns, sie kränkelte viel und hatte alle möglichen Unverträglichkeiten und ich hatte Unsummen an Tierarztkosten (da steckte ein Kleinwagen drin, den ich mir wegen ihr nicht kaufen konnte. Aber das war O. K., dafür habe ich viel Liebe von ihr zurückbekommen und das ist mehr wert).

Hätte ich damals schon Radiästhesie gekonnt und das Hundefutter gehabt, was ich heute erfolgreich verkaufe, hätte ich ihr besser helfen können. Aber damals blieb mir nur der ständige Gang zum Tierarzt und Medikamente.

Dann kam unser großer Sohn auf die Welt und nach einen halben Jahr stellten wir eine Tierhaarallergie bei ihm fest. Eine Desensibilisierung kam erst mit 4 Jahren in Frage. Ich habe alles getan um der Situation gerecht zu werden, habe tagelang recherchiert und probiert. Aber es wurde nicht besser. Schweren Herzens musste ich meine Lady weggeben. Aber wer nimmt schon einen elfjährigen Hund? Ich gab ein Inserat auf und es meldeten sich zwei Familien. Als ich mit Lady die Familien besuchte, zeigte mir Lady, dass sie sich dort nicht wohl fühlte. Ich vertraute ihr. Schließlich wusste sie, dass es nicht anders geht und die richtige Familie kommen wird, in der sie sich wohl fühlt. Ich habe alle realisierbaren Maßnahmen ergriffen damit wir den Übergang gut überstehen. Ich bin Mutter, und sowie ich meine Kinder liebe, so liebe ich auch meine Tiere. Für mich kam es nicht in Frage Lady wieder in ein Tierheim zu bringen. Dort wo sie wahrscheinlich bis zu ihrem Lebensende bleiben müsste. Nach vier Wochen fanden wir eine tolle Familie mit Haus und Garten und einem Teenager, der sich darauf gefreut hat einen Beschützerhund zu bekommen. Lady konnte sich am Wochenende auf dem Campingplatz austoben. Ansonsten war sie nur einen halben Tag alleine. Wir haben sie ganz langsam an die neue Familie gewöhnt. Am Anfang rief uns die Familie aus Unsicherheit oft an. Das war sehr beruhigend für mich. Mittels des Schutzvertrages mussten sie mich über alle Veränderungen in Kenntnis setzen.

Denken Sie bitte daran. Mit einem Schutzvertrag und einer tierärztlichen Abschlussuntersuchung können sie sich und ihrem weggegebenen Tier einiges ersparen!

1,5 Jahre ging alles gut. Bis der Anruf kam, dass Lady´s hinteren Beine lahmten und sie wahrscheinlich eingeschläfert werden muss. Ich bin sofort zu ihr hingefahren und sie kroch mir entgegen. Genauso wie vor 13 Jahren im Tierheim. Ich unterhielt mich mit der Familie über das Einschläfern und bei jedem kamen die Tränen. Die Familie liebte Lady sehr und wusste, was sie an ihr hatte. Sie wollten, dass der Tierarzt kommt und Lady im Garten einschläfert, wo sie auch begraben werden sollte. Das war für mich beruhigend. Denn beim Tierarzt wollte ich sie nicht lassen, wenn es nicht sein muss.

Lady wurde noch 5 Wochen lang mit Spritzen behandelt, hatte keine Schmerzen und eine zeitlang dachten wir sogar, es wird wieder gut. Dann kam erneut ein Anruf und ich wusste, die Familie hatte alles getan und jetzt geht es einfach nicht mehr. Zu meiner Überraschung wollten Sie, dass ICH Lady zum Einschläfern bringe. Ein Begräbnis in ihrem Garten wäre auch nicht möglich, da das Haus nur angemietet war. Ich war fix und fertig. Auf so eine Wende war ich nicht gefasst. Ich wollte nicht „die Böse“ sein, die sie nach all den Jahren, in den ich nicht bei ihr sein konnte, zum Tierarzt bringe. Andererseits war ich der festen Überzeugung, dass alles seine Bestimmung hat. Wenn ich ihren letzten Weg begleiten und ihren letzten Atemzug spüren sollte, dann sollte es so sein.

All die Liebe die du gibst, kommt irgendwann zurück! Dieser Spruch hatte jetzt umso mehr eine intensive Bedeutung!

Zu dieser Zeit haben wir unser Haus gebaut und der Garten war noch eine Baustelle. Es war schwierig einen geeigneten Platz zu finden, wo sie ihre Ruhe findet. Wir mussten uns erst noch informieren wie die gesetzlichen Bestimmungen für das Grab in der Gemeinde sind.

Wir hatten dann doch einen guten Platz in unserem Garten für sie gefunden. Am Tag davor holte ich vom Tierheim, in dem ich sie vor 13 Jahre abgeholt habe, nun einen Sarg für sie und beschriftete diesen mit den Worten:

MIT DEM TOD ENDET ZWAR DEIN LEBEN, NICHT ABER MEINE LIEBE ZU DIR

Abends schaufelten wir (ich mit Gänsehaut bei 30 Grad) ein Loch für das Grab in unserem Garten. Durch die Tierhaarallergie unseres Sohnes konnten wir Lady nicht in unserem Auto transportieren, also musste ich mich noch um ein anderes Auto kümmern, in dem ich Lady zum Tierarzt fahren konnte. Alleine fuhr ich am nächsten Morgen zu ihr, um sie abzuholen. Auf dem Weg zum Tierarzt machte ich noch einen kurzen Zwischenstopp bei uns zu Hause, damit sich unsere Familie von ihr verabschieden konnte. Das Makabere dabei war, dass ich den Sarg mit Lady zusammen im Auto zum Tierarzt transportieren musste. Beim Tierarzt wartete ich noch mit ihr im Auto und unterhielt mich mit ihr.

Innerlich habe ich, wie andere Tierbesitzer auch, gehofft, dass noch ein Wunder geschieht.

Sie wurde ein letztes Mal untersucht und anschließend gab es eine Überdosis Narkosemittel, damit sie ruhig einschläft. Der Tierarzt hatte mir alle Zeit der Welt gelassen, um mich von ihr zu verabschieden. Ich legte ihre Decke, ihr Lieblingsspielzeug (ein kleines Quitschebrötchen das sie von mir hatte und bei jeder Scheinschwangerschaft, wie ein Baby mit sich herumtrug) und einen Abschiedsbrief in ihren Sarg hinein. Als alles vorbei war, fuhren wir nach Hause und mein Mann und ich haben sie im Garten beerdigt. Auf der Beetabgrenzung über ihrem Grab haben wir ihren Namen angebracht.

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue!

Nach diesem Erlebnis geschah nachts das, worauf alte Bekannte schon lange gewartet hatten. Ich hörte Schritte. Ich dachte mein Großer läuft herum. Ich schaute in sein Zimmer und er schlief seelenruhig. Noch zweimal in dieser Nacht waren Schritte bzw. Tabser zu hören. Ich wusste, meine Kinder schlafen und mein Mann war nicht da. Ich dachte gleich an Lady. Ihr könnt mich für verrückt halten, aber ich glaube, dass sie sich im Haus umgesehen hat, weil sie noch nie da war.

Das Erlebnis machte mich ein Stück sicherer. Es hat mir gezeigt, dass nicht nur Gott und alle Wesen des Lichtes uns beschützen, sondern auch, wie in Lebzeiten meine treueste Wegbegleiterin bei mir ist! Der nächtliche Vorfall war einmalig, aber ich wusste, dass dies ein Wegweiser ist und ich meinen alten Weg wieder gehen soll.

Die Menschen verstehen nur wenig, die nur das verstehen wollen, was sich erklären lässt!

Ein weiteres Wunder geschieht!
Hurra, nach sechs Jahren hat eine neues HUNDE – ZEITALTER bei uns begonnen!

Feli jungSechs Jahre hatten wir keinen Hund. Wir waren zwar mit den Fischen und den Bartagamen glücklich, aber ich hatte 20 Jahre Hunde und mir fehlte trotzdem immer etwas…

Unser Großer fing irgendwann intensiv an, sich einen Hund zu wünschen. Aber er wusste, dass er keine Tiere mit Fell verträgt. Allerdings haben wir ihn immer mit Hunden, Hasen ect. zusammen gelassen, dass er eine natürliche Desensibilisierung bekommt. Nur nach Hause ließen wir keinen Hund. Nicht, dass wir die Haare nicht mehr weg bekommen…

Er war sechs Jahre alt und wusste vieles über meine Arbeit und wie ich mit meinen ganzen Krankheiten umgehe.

Ich erklärte ihm, wenn er sich ganz arg einen Hund wünscht und sich einprägt, das er gesund ist, der Wille so stark sein kann, das er „seinen Hund“ verträgt!

Mein Mann wusste zwar, dass ich mit dem „Heilen mit dem eigenen Willen“ meine Krankheiten ohne Medikamente in den Griff bekam, aber dass so etwas bei unserem Großen auch klappen könnte, zweifelte er sehr an. Abgesehen davon, war er von der Vorstellung, dass ein Hund noch mehr Abhängigkeit bedeutet, nicht begeistert.


Außerdem hatte ich immer erwachsene Hunde aus Tiervermittlungen und Tierheimen geholt. Daher wollte ich endlich einmal ein Hundebaby erleben. Ich wollte aber trotzdem keinen Hund vom Züchter, sondern einen Mischling aus Tierheim oder Vermittlung retten.

Da ich teilweise in meiner Arbeit mit kranken, behinderten und missbrauchten Menschen arbeite, konnte ich mir gut vorstellen, einen Hund zu haben, der mit mir zusammen arbeitet. Also hatte ich mich erstmal mit Therapiehunderassen beschäftigt. Ich fand Border Collies toll. Sie sahen süß aus, hatten auch für Kinder die richtige Größe und waren sehr gelehrig. Ich hatte mich viel über Hütehunde informiert und eine Züchterin war besonders nett. Sie hatte sich sehr viel Zeit genommen, mir zu erklären, dass Hütehunde keine Familienhunde sind und dass es oft unterschätzt wird, dass Hütehunde Arbeitshunde sind und bei Unterforderung einiges anrichten können.

Also verbannte ich meinen Wunsch nach einen Border Collie und suchte einfach nach einem süßen Mischling. Am liebsten zwei- oder dreifarbig, da ich bis jetzt immer einfarbige Hunde hatte.

Das Paradoxe hier in Deutschland ist, dass ich kein Hundebaby von einer deutschen Vermittlung bekommen habe, da wir ein behindertes Kind und ein zu kleines Kind hatten!!!

Dass ich 20 Jahre Hundeerfahrung hatte, einen Gnadenhof hatte und früher Tiertrainerin war, interessierte  niemanden.

Irgendwann hatte ich es fast aufgegeben, da ich der Meinung bin, wenn es so sein sollte, kommt der Zufall zur Hilfe. Dies geschah nach ein paar Monaten. Ich hatte unverhofft eine Mail über ein Internetportal bekommen, das ausländische Hunde vermittelt.

Damit hatte ich mich noch gar nicht beschäftigt. Als ich mich informierte, kamen die unterschiedlichsten Rückmeldungen. Negative, von Hundebesitzern, die erzählten, dass die Straßenhunde kaum zähmbar und aggressiv Menschen gegenüber, dazu noch oft mit Mittelmeererkrankungen verseucht waren. Aber auch positive, in denen erzählt wurde, dass diese Hunde sehr dankbar sind und besondere Eigenschaften hatten…

Aber würde ein Straßenhund aus dem Süden auch für kleine Kinder geeignet sein und vor allem mit mir zusammen in Einrichtungen gehen können? Es war aber ja keine Bedingung, dass es ein Therapiehund wird. Hauptsache er ist ein Familienhund und lieb zu meinen Kindern.

Auf einmal sah ich SIE. Ein wuscheliges, dreifarbiges Knäulchen mit wahnsinnig altwissenden Augen aus Griechenland. Ich rief sofort Frau Neumann, vom Förderverein Tierfreunde Kalamatra an. Aber sie konnte mir wenig Hoffnung machen, da der Hund so hübsch war, dass schon mehrere Anmeldungen eingingen. Ich erzählte ihr meine ganze Geschichte. Wie und warum ich keinen Hund hier in Deutschland bekomme und ich hatte sie mit meiner Ehrlichkeit überzeugt, dass wir die richtige Familie sind. Natürlich erzählte ich ihr auch, dass mein Mann nicht begeistert von der Herausforderung ist und dass unser Großer das Hundebaby vielleicht nicht verträgt. Ich habe mich sehr gefreut, dass Frau Neumann meine Ehrlichkeit zu schätzten wusste und es trotz den ganzen Problemen versuchen wollte. Aber bis dahin vergingen noch einige Wochen, da die Hunde erst geimpft, gechipt und erst nach einer Frist aus Griechenland ausfuhren durften. Wir hatten erstmal einen Pflegevertrag, da ich erst testen wollte, wie unser Großer reagierte. Auch ihm erzählten wir, dass wir „nur“ einen Pflegehund für ein paar Wochen bekommen. Mit dem Hintergrund, dass, falls er allergisch reagierte, er sich nicht schuldig fühlte, wenn der Hund wieder weg musste…

Frau Neumann hatte meine Internetseite angesehen und ich war auch ehrlich und sagte ihr, dass ich energetisch sehe, dass Feli krank ist. Aber sie beruhigte mich, da Feli schon mehrmals beim Tierarzt war und untersucht wurde. Leider hatte sich mein Verdacht später bestätigt.

Wir wurden von einem nahe liegenden Tierschutzverein getestet, ob wir geeignet für einen Hund waren und erfuhren auch, dass in Wolkersdorf mehrere griechische Hunde sind. Später hatten wir Diese sehr schnell am Wiesengrund kennen gelernt und gehen seitdem täglich in der Hundeclique Gassi.

Ich taufte den Hund auf den Namen Felizitas. Nach der griechischen Glücksgöttin. Erstens wollte ich ihrem Herkunftsland eine Ehre erteilen und ihr einen griechischen Namen geben und zum Zweiten fand ich, dass die kleine Maus schon wahnsinnig Glück in ihrem Leben hatte. Abgesehen davon, dass dreifarbige Tiere oft als Glücktiere betitelt werden, da dies in der Natur kaum vorkommt (leider vergessen viele Menschen, dass diese Tiere in der freien Natur kaum Überlebenschancen haben, da sie schnell erkannt werden).

Wir wussten, dass Feli ca. 7 Wochen alt war, und vor zwei Wochen von der Straße geholt wurde. Sie hatte noch drei Geschwister, von denen aber zwei totgefahren wurden. Sie lagen noch neben ihr und ihrer lebenden Schwester.

Die zwei Welpen wurden auf eine Tierauffangstadion gebracht, wo viele Hunde in Zwingern leben. Sie hatten aber Glück und eine Tierschützerin hatte sie gleich mitgenommen. Daher wuchsen sie in einem kleinen Rudel und im Haus auf, was unheimlich wichtig in der Prägephase ist…

Ich fragte Frau Neumann, ob sie wüsste, was für eine Rasse bei dem kleinen Wollknäuel drin wäre, weil sie aussah, wie ein Border Collie. Aber sie meinte, dass solche Rassen in Griechenland nicht üblich sind. Aber auch keine Berner Sennenhunde (puh, das wäre ja was. Wegen den Kindern wollte ich lieber einen kleinen, bis mittelgroßen Hund). Aber nachdem Frau Neumann Feli selbst auch noch nicht sah, konnte sie nichts genaueres sagen.

Die meisten Hunde kommen mit einem Tiertransporter nach Deutschland und müssen eine stunden-, teilweise tagelange Fahrt auf sich nehmen. Außer Urlauber erklären sich bereit, Flugpate zu werden und die Tiere mit nach Deutschland zu nehmen, wo sie dann von der Organisation empfangen werden.

Feli hatte wieder Glück und es fand sich eine Griechin, die in Deutschland lebt und bei jedem Flug Pate macht. Somit kann man den Tieren einiges ersparen. Nähere Informationen bekommen sie auch unter www.tierschutz-kalamata.eu.

Wir hatten uns wochenlang auf Feli vorbereiten können und durften sie dann im März 2009 im Alter von ca. 16 Wochen in München am Flughafen abholen!

Als ich mit einem guten Freund in München voller Aufregung Feli entgegennahm und in die Transportbox sah, dachte ich mir: Oje, sie sieht total wie ein Border Collie aus…

Ich rief in meiner Unsicherheit die Border - Züchterin an. Sie beruhigte mich aber und meinte, dass ich das mit meiner Hundeerfahrung schon hinbekomme. Sie bot uns an, dass wir kommen durften und sie Feli mal anschaut und uns Tipps gibt, worüber wir sehr dankbar waren. Nach zwei Wochen Eingewöhnungszeit fuhren wir hin und sie meinte, dass Feli zu lange Beine und eine zu lange Schnauze für einen reinrassigen Border hat und dass vielleicht ein Windhund oder großer Collie mitmischte…

Wir hatten einige Anfangsschwierigkeiten mit Feli´s „draufgängerischem“ Verhalten (um es mal sanfter auszudrücken, da sie schon sehr aggressiv uns Menschen gegenüber war).

Neben ihrem Verhalten, kam noch dazu, dass sie kaum ein Essen vertrug und sehr empfindlich an der Wirbelsäule war. Das war für mich die Bestätigung meiner Vermutung, dass sie krank ist. Aber mit gutem Futter, meinen Anwendungen als Heilungshelferin und mit Osteopathie wurde es mit der Zeit besser. Noch heute rutschen ihr schnell Wirbel raus oder ihr Becken verschiebt sich, aber mit der Dorn Therapie kann ich ihr schnell wieder helfen.
Dabei blieb es leider nicht. Als der Zahnwechsel kam, wurde ihr Essverhalten wieder auffällig und ich ging zum Tierarzt. Dann die Schockdiagnose: Feli hatte einen extremen Fehlbiss, ihr Unterkiefer ist zu kurz und zu schmal, so dass sich bald, die Fangzähne durch den Oberkiefer bohren würden!

Ein Wettlauf mit der Zeit begann. Mehrere Tierkliniken in der Region sahen sie an und ich telefonierte und mailte bis Hamburg und Stuttgart. Wegen einer Operation und welche denn sinnvoll wäre. Es war Nervenaufreibend, da viele Fachleute so unterschiedlicher Meinung waren. In der Zwischenzeit war es bei Feli so schlimm, dass sie tatsächlich schon aus dem Mund und Nasenraum blutete, da die Fangzähne den Oberkiefer durchbohrten. Teilweise lief ihr das Essen wieder aus der Nase heraus. Wir beschlossen, ihr erst einmal eine Gaumenplatte einsetzen zu lassen. Oh, die arme Maus. Sie konnte mehrere Wochen ihren Mund nicht schließen. Abgesehen von dem riesigen Fremdkörper im Mund…

Ein bisschen hatten sich die Zähne nach außen geschoben. Es reichte aber nicht. In weiteren Vollnarkosen wurden ihr die Zähne milimeterweise (wegen den Zahnnerven) abgeschliffen, bis die Zähne nicht mehr den Kiefer durchbohrten.

Mittlerweile, nach einem Jahr, haben leider zwei Zähne die ganze Belastung nicht ausgehalten und sind abgestorben. Evtl. folgen Wurzelbehandlungen oder das Ziehen der Zähne, was Feli wahrscheinlich erheblich einschränken würde.

Wenn man so viele Krankheiten und Prüfungen in der Familie hat und dazu wieder einen kranken Hund bekommt, denkt man schon oft über das Warum nach. ABER ALLES HAT SEINEN SINN! Feli hat ihre „Macken“ durch die vielen Lebenserfahrungen, die sie schon durchmachen musste, teilweise behalten. Sie ist zwar ein Arbeitstier mit viel Anforderung, d.h. täglich mehrere Stunden Gassi gehen und viel Kopf- und Nasenarbeit, aber sie ist auch genügsam und dankbar, hat ein unheimlich gutes Gespür für unsere Familie, ist ein treuer Gefährte für unsere Kinder und unterhält gerne kranke Menschen mit ihren vielen „Kunststückchen“.

Durch eine weitere, private Herausforderung werden wir unser nächstes „Projekt“ starten und versuchen, ob sie ein Diabetiker - Hilfshund werden möchte, da sie auf den Geruch von Überzucker reagiert und sehr schnell auf Anfälle reagiert.

In Kürze folgen weitere Informationen zu unseren Wolfshund Shadow....

Uuuuuuuund mein jahrzehnte langer Traum wurde erfüllt und wir sind in Richtung Oberpfalz gezogen, zwar auch mit einigen Lebensprüfungen (wie soll´s auch anders sein) aber wir fühlen uns sehr wohl und geniessen die Tiere und die Natur und sind sehr dankbar über die lieben Menschen um uns rum.

DANKE LEBEN!