
Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen - müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
Ganzheitliche Begleitung für Tiere – mit Achtsamkeit, Erfahrung und der W.I.R. Methode®
Tiere sind fühlende, wahrnehmende Wesen mit einer eigenen Persönlichkeit, eigenen Erfahrungen und einer sehr feinen Körpersprache. So wie wir Menschen reagieren auch sie auf Belastungen, Stress, Unsicherheit oder traumatische Erlebnisse – allerdings oft stiller und indirekter. Verhaltensauffälligkeiten, Rückzug, Unruhe, Aggression oder Ängste sind häufig Ausdruck innerer Spannungen und nicht „Ungehorsam“ oder „schlechte Erziehung“.
Da Tiere nicht sprechen können, ist es besonders wichtig, ihre nonverbalen Signale wahrzunehmen: Körperhaltung, Atmung, Muskelspannung, Blickkontakt, Bewegung, Abstandssuche oder Nähebedürfnis. Jede Veränderung gibt Hinweise darauf, wie es dem Tier wirklich geht.
Ob ein (vom Menschen) nicht gewolltest Verhalten beim Tier die Art ist, das Erlebte, nicht das richtige Futter oder Schmerzen kann man nur individuell beobachten und besprechen. Sehr gerne biete ich einen telefonischen Kennenlerntermin an, ob ich überhaupt helfen kann oder ob erst ein Tierarzt oder anderer Therapeut sich das anschauen sollte.
Vertrauen als Grundlage jeder Anwendung
Im Unterschied zu Anwendungen beim Menschen steht bei Tieren der Beziehungsaufbau an erster Stelle. Vertrauen, Geduld und Respekt vor dem individuellen Tempo des Tieres sind essenziell. Nichts wird erzwungen. Jedes Tier entscheidet selbst, wie viel Nähe und Kontakt möglich ist.
Gerade sensible oder vorbelastete Tiere brauchen Zeit, um sich sicher zu fühlen. Deshalb arbeite ich ausschließlich in Einzelbegleitung, ohne Zeitdruck oder starre Abläufe. Die Anwendung passt sich immer dem Tier an – nicht umgekehrt.
Psychische und emotionale Ursachen verstehen
Tiere können Erlebnisse über Jahre hinweg speichern. Trennungen, Tierheimaufenthalte, häufige Besitzerwechsel, Überforderung, falsche Signale oder Missverständnisse in der Mensch-Tier-Kommunikation können das Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft halten.
Oft sind es scheinbar „kleine“ Situationen im Alltag, die beim Tier Stress auslösen – etwa Geräusche, Bewegungen, bestimmte Rituale oder unbewusste Körpersignale des Menschen. Werden diese erkannt und verändert, kann sich bereits viel entspannen.
Die W.I.R. Methode® für Tiere setzt genau hier an:
Sie unterstützt dabei, das autonome Nervensystem zu regulieren, Sicherheit zu vermitteln und die innere Balance von Tier und Mensch wiederherzustellen. Ziel ist nicht das „Funktionieren“, sondern ein harmonisches Miteinander.
Körperliche Spannungen ganzheitlich betrachten
Verhaltensauffälligkeiten haben häufig auch körperliche Ursachen. Spannungen im Rücken, in der Muskulatur oder in den Gelenken können das Wohlbefinden stark beeinflussen. Schon ein Ausrutschen, eine unglückliche Bewegung oder wiederkehrende Fehlbelastungen können ausreichen, um dauerhaft Stress im Körper zu erzeugen.
Deshalb betrachte ich Tiere immer ganzheitlich – körperlich, emotional und im Zusammenspiel mit ihrem Umfeld. Bei Bedarf empfehle ich ergänzend eine Abklärung durch Tierärzt:innen oder Tierheilpraktiker:innen. Zusammenarbeit ist mir hier sehr wichtig.
Schwerpunkt Hund – mit langjähriger Erfahrung
Mein fachlicher und praktischer Schwerpunkt liegt im Bereich Hund – insbesondere in Verhalten, Typologie, Psychologie und Mensch-Hund-Beziehung.
Ich habe ab der 8. Schulklasse beim Tierarzt gearbeitet, 1999 meinen Abschluss als Tierheilpraktikerin sowie Hunde- und Pferdeosteopathin gemacht und war viele Jahre als Hundetrainerin tätig.
Ganzheitlich bedeutet für mich auch, das familiäre Umfeld mit einzubeziehen. Hunde spiegeln oft emotionale Spannungen, Unsicherheiten oder Dynamiken ihrer Bezugspersonen. Wird hier achtsam hingeschaut, können sich Veränderungen auf beiden Seiten einstellen.
Wichtiger Hinweis zu Großtieren
Pferde und andere Großtiere nehme ich seit Mitte 2025 aus gesundheitlichen Gründen (MS und Schulterverletzung) nicht mehr an. Meine Arbeit konzentriert sich auf Tiere, bei denen eine ruhige, sichere und achtsame Begleitung gewährleistet werden kann.
Ablauf & Rahmen
Da jedes Tier seinen eigenen Rhythmus hat, gibt es keine festen Zeitvorgaben. In der Regel können Sie beim Ersten Termin mit etwa 1–2 Stunden rechnen, die darauffolgenden Termine sind dann kürzer.
Die verschiedenen Methoden greifen ineinander und werden individuell kombiniert – angepasst an das jeweilige Tier und seine Geschichte.
Man kann in Tiere nichts hineinpressen – aber man kann vieles aus ihnen heraus begleiten.

